Ersetzen Software-Roboter uns bald alle bei der Arbeit?

Eindeutig nein. Eine Erhöhung der Automatisierung ist nicht zwangsläufig mit einer Reduktion der Arbeitskräfte gleichzusetzen.

Firmen, die ihre Mitarbeitenden an erste Stelle setzen und die menschlichen Qualitäten als Geheimwaffe bei den Kundenbeziehungen einsetzen, haben die Lösung im Kampf um einen Wettbewerbsvorteil gefunden. Diese Arbeitgeber kreieren ein neues Arbeitsumfeld, das ihren Angestellten ermöglicht, innovativer zu sein und so ein komplett neues Geschäftsmodel und neue, bessere Wege zur Kundenbetreuung zu schaffen. Somit ändern sich die Rollen der Mitarbeitenden eher als das sie ersetzt werden.

Prozessautomatisierung durch Software-Roboter (Englisch: Robotic Process Automation, RPA) ist ein auf Regeln basierender Automatismus, der sich für methodische und systematische Arbeiten eignet. Dabei führt ein virtueller Bot Arbeiten aus, die vorher von einem Mitarbeiter verrichtet wurde. Grundsätzlich kann jeder Prozess, der auf Regeln basiert, strukturiert und datenbezogen ist, durch solch einen Software-Bot erledigt werden. Repetitive administrative Arbeiten wie Dateneingabe oder Aktivitäten, die nicht zwingend von Angesicht zu Angesicht durchgeführt werden müssen, können mit RPA sogar verbessert werden.

Vorreiter bei RPA

EY ist die weltweit erste Organisation, welche von Blue Prism – einem führenden Anbieter von Software im Bereich RPA – mit einer Gold-Auszeichnung für die bedarfsgerechte und eine Platin-Auszeichnung für die rasche Implementierung von RPA- Software in verschiedenen Unternehmen erhalten hat.

Zudem ist EY ist inzwischen einer der grössten Nutzer von RPA zur Automatisierung der eigenen, internen Prozesse und hat aktuell mehr als 500 Mitarbeitende, welche für die Nutzung der Robotic Operating Model-Technologie von Blue Prism geschult und zertifiziert sind.

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